| Story
Bei "The L-Word"
handelt es sich um einen weiteren Meilenstein der TV-Geschichte,
da es die allererste Serie ist, deren Handlung sich fast
ausschließlich um die lesbischen Hauptfiguren dreht
und man die heterosexuellen Figuren dort findet, wo man
sonst die Lesben sucht, nämlich im Hintergrund.
Vom US-Kabelkanal Showtime,
auf dem unter anderem auch die Schwulenserie "Queer
as Folk" läuft, wird "The L-Word gerne als
"Sex and the City,
nur ohne Männer und in einer anderen Stadt" beschrieben.
Der Vergleich mit der Erfolgsserie scheint auch naheliegend,
steht doch auch bei "The L-Word" eine befreundete
Gruppe von Frauen (=Lesben) aus L.A. und deren Alltag im
Mittelpunkt. Es fehlt der Serie daher auch nicht an den
sogenannten "Frauengesprächen" und (dank
Kabelkanal) genügend Sex. Ein Konzept, das eigentlich
sowohl Lesben als auch genügend Hetero-Männer
anziehen sollte, um die, für einen längeren Fortbestand
der Serie nötigen Einschaltquoten zu erzielen.
Neben den Alltagsproblemen,
versucht man so ganz nebenbei auch noch, die uns aus der
TV-Landschaft wohlbekannten "lesbenspezifischen"
Themen (Coming-Out, Verstecken seiner Sexualität und
natürlich fehlen auch die immer gern verwendeten Lesben
mit Kinderwunsch nicht) anzusprechen.
Findet man bei den Hauptdarstellern nur eine Lesbe (Leisha
Hailey), so griff man bei der Produktion fast ausschließlich
auf Lesben zurück. So stammte die Idee von Ilene Chaiken,
Regie führte unter anderem Rose Troche (Go Fish) und
als Drehbuchautorin wurden unter anderem Angela Robinson
(D.E.B.S.), Lisa Cholowdenko (High
Art) und Guinevere Turner verpflichtet.
Bisher ließen sich
eine lange Liste an Gaststars wie Anne Archer, Kelly Lynch,
Rosanna Arquette oder Tammy Lynn Michaels für Rollen
in der Serie gewinnen.
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